Kernelemente
Wawox modula ist durch drei Kernelemente gekennzeichnet, die bereits in der Systemarchitektur angelegt sind und die sich wie ein roter Faden durch das gesamte System ziehen:
- Nutzerfreundlichkeit: Bei der Entwicklung von Wawox wurde besonderer Wert darauf gelegt, sämtlichen Nutzern des Systems in allen Arbeitsschritten möglichst optimale Usabilty zu bieten.
- Flexibilität: Die Flexibilität von Wawox wird durch seine hohe Erweiterbarkeit (Skalierbarkeit), der Fähigkeit zur Einpassung in bestehende Infrastrukturen (Integrationsfähigkeit) und der Abstimmung auf individuelle Anforderungen (Customizing) deutlich.
- Transparenz: Um in ECM-Projekten mit großen Mengen an Daten die Übersicht nicht zu verlieren, wurde in Wawox viel Wert auf eine transparente Inhaltsstruktur für unterschiedliche Inhaltstypen gelegt, welche die klare Systemarchitektur ergänzt.
Nutzerfreundlichkeit
Wawox unterstützt sämtliche am ECM-Prozess beteiligte Gruppen durch gute Handhabung und optimierte Workflows:
- Entwickler: Entwickler profitieren vor allem an der konsequenten Trennung zwischen Anwendungslogik und Layout. Die Anwendungslogik ist zum einen in PHP-Klassen für Frontend und Backend gekapselt, zum anderen in Logik-Komponenten. Die zentralen Wawox-Frontend und Backend-Klassen sind mittels Vererbung so gestaltet, dass Ergänzungen oder Überschreiben von Methoden jederzeit möglich sind ohne die Releasefähigkeit des Basissystems zu stören. Im Frontend verwendete Logik-Komponenten können nativ in PHP in der gewohnten Entwicklungsumgebung programmiert und getestet werden, bevor sie als Datei in Wawox eingebunden werden. Dies erleichtert vor allem bei komplexen Entwicklungen die Nutzung vorhandener Versionierungs-Tools wie Subversion oder CVS. Einfache Logik-Komponenten können wahlweise auch direkt und rasch in Wawox selbst editiert werden. Darüber hinaus können natürlich auch eigene Klassen entwickelt und eingebunden werden. Spezielle Backend-Funktionalitäten sind im in Form von Modulen realisiert, so dass diese vor der Integration in Wawox seperat entwickelt und getestet werden können. Wawox wird so zum Framework für eigene ECM-Projekte.
- Designer: Templates werden vom Designer im gewohnten HTML-Editor entwickelt. Mit Hilfe einiger einfacher XML-Tags geschieht die Integration in Wawox, z.B. Einblenden der automatischen Navigationskomponente. Da die Anwendungslogik ausgelagert ist, bleiben die Templates im HTML-Editor bearbeitbar. Dies ermöglicht effiziente Arbeits-Workflows bei der Erstellung und eine hohe Flexibilität bei der Änderung vorhandener Templates. Die Seiten setzen sich aus einzelnen Layout-Komponenten zusammen, so dass zugleich hohe Flexibilität und Wiederverwendbarkeit möglich sind. Einfache Website-Projekte wie Kurzpräsentationen oder Blogs können mit den Out-of-the-Box-Möglichkeiten von Wawox auch ohne besondere Programmierkenntnisse realisiert werden.
- Administratoren: Das Anlegen neuer Seiten, deren Aufnahme in Seitennavigation oder Volltextsuche sowie andere Konfigurationen sind in Wawox übersichtlich und einfach. Mit Hilfe von Nutzer- und Nutzergruppenverwaltung können Zugriffsrechte für Front- und Backend fein granular auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt werden. Darüber hinaus erleichtert die transparente Modularchitektur dem Administrator die tägliche Arbeit.
- Redakteure: Durch den einfachen und logischen Aufbau einer Seite aus einzelnen Blöcken finden sich Redakteure schnell im System zurecht. Für Erfassung und Bearbeiten von Inhalten steht wahlweise ein intuitiv bedienbarer WYSIWYG-Editor oder ein reiner Textbereich zur Verfügung. Die Übersichtlichkeit wird dadurch gesteigert, dass nicht vom Redakteur benötigte Module oder Funktionselemente abgeschaltet werden können - weniger ist hier oft mehr.
- Enduser: Die Usability des fertigen Portals hängt natürlich wesentlich von einer sinnvollen Aufbereitung und Strukturierung der Inhalte sowie einem durchdachtem Layout ab. Wawox ergänzt dies allerdings durch nützliche Funktionen wie Volltextsuche oder automatische Sitemap.
Flexibilität
Wawox modula ist ein flexibles und mitwachsendes System. Es ist geprägt durch:
- Skalierbarkeit: Durch seinen modulare Aufbau ist es mit einem Baukasten vergleichbar, aus dem benötigte Module einfach ergänzt werden können. Darüber hinaus werden individuelle Erweiterungen unterstützt.
- Integrationsfähigkeit: Die Verwendung der Webstandards PHP und MySQL erleichtert die Integration in bestehende Infrastrukturen. Die transparente Architektur erleichtert die Entwicklung von Schnittstellen zu anderen Systemen wie Warenwirtschafts- oder CRM-Systemen. Auch LDAP-Anbindungen für Mitarbeiterportale lassen sich so realisieren. Die Verwendung von Datenbank-Modulen hilft bei der Übernahme von Inhalten aus anderen Systemen.
- Customizing: Trotz typischer Anforderungen, die sich mit dem Wawox Modul-Baukasten abdecken lassen, gibt es bei fast jedem ECM-Projekt individuelle Anforderungen, die sich nur durch Individualprogrammierung abdecken lassen. Wawox unterstützt dies u.a. durch das System der Logik-Komponenten und einfache Workflows für die PHP-Entwicklung.
Transparenz
Das Merkmal der Transparenz wird unter anderem in folgenden Punkten deutlich:
- Systemarchitektur: Der modulare Aufbau erhöht die Übersicht und erleichtert die Bedienung des Systems sowie die Realisierung von Erweiterungen.
- Inhaltsarchitektur: Wawox unterscheidet zwischen verschiedenen Inhaltselementen. Strukturierende Basiskomponenten sorgen für Ordnung in Seitenstruktur und Navigation. Diese werden ergänzt durch frei zuweisbare und mehrfach verwendbare Oberflächen-Komponenten wie Infoboxen oder Banner sowie datenbanknahe Inhalte, die über Daten-Module verwaltet werden.
- Nutzerverwaltung: Fünf verschiedene Rollen (Administrator, Chefredakteur, Redakteur, Extranet-User, Newsletter-User) sowie frei definierbare Nutzergruppen, über welche Zugriffsrechte in Frontend und Backend geregelt werden, sorgen für hohe Transparenz bei der Nutzerverwaltung.
- Dokumentation: Eine wichtige Hilfe für Front- und Backend-Entwicklung ist eine umfassende Systemdokumentation bzw. API sowie eine Beschreibung der Datenbankstruktur.